Gemüsebrühe selbst gemacht
Vor kurzem war es wieder so weit. Wir haben einen Jahresvorrat Gemüsebrühe gemacht. Es ist zwar etwas Arbeit, aber es lohnt sich. Bei herkömmlichen Gemüsebrühen hat man oft das Problem, dass neben den vielen undefinierbaren Zutaten auch noch Geschmacksverstärker oder Hefeextrakt, was für michauch unter die Geschmacksverstärker fällt, enthalten sind. Darauf kann man, wenn man die Gemüsebrühe selbst macht, voll und ganz verzichten und geschmacklich ist sie meist auch noch besser.
Haltbar gemacht wird die Gemüsebrühe einfach mit Salz. D.h. das Gemüse wird ungekocht durch den Fleischwolf gedreht, 1/6 des Gewichts in Salz dazugegeben und gut vermengt. Anschließend füllt man die fertige Gemüsebrühe in saubere Gläser. Die Gläser zum Abtöten der Keime am besten kurz in den Backofen stellen. Lagern sollte man die Gemüsebrühe dunkel und kühl. Bei guter Lagerung ist sie sogar über ein Jahr haltbar. Angebrochene Gläser kommen dann natürlich in den Kühlschrank.
Möchte man auch Tomaten mit in die Gemüsebrühe machen, sollten die dann aber doch gekocht werden. Im Fleischwolf machen sich Tomaten eher schlecht. Vor dem Vermengen mit dem Rest natürlich abkühlen lassen.
Zutaten:
- 4 Sellerieknollen
- 10 Karotten
- 1 großer Bund Petersilie
- 1 großer Bund Liebstöckel (Maggikraut)
- 1 großer Bund Lauch
- 1 Bund Frühlingsziebeln
- 8 Tomaten
Wer es etwas würziger mag kann auch Meerrettich mit dazutun. Dieses Jahr haben wir aber leider keinen bekommen.
Noch ein kleiner Tip zum Schluss. Kauft das Gemüse am besten frisch auf dem Markt ein. Schmeckt einfach besser. Mit den geschmacklosen Tomaten aus den Supermärkten wird es einfach nicht so gut.
